In dem Konzert kommen 4 wichtige Elemente zur Aufführung.
Gospel: ein vor allem in den letzten Jahrzehnten gepflegter Stil. Kai Lünnemann hat mit seiner Gospelmesse eine sehr stimmige und abwechslungsreiche Komposition vorgelegt, die sowohl im Konzert als auch in einem Gottesdienst aufgeführt werden kann.
Orgelkonzert: Die Orgel als das Instrument in der Kirche. Dieses Orgelkonzert erklang schon bei meinem Dienstantritt im Oktober 1994 hier in St. Josef. Ich freue mich sehr, dieses Konzert nochmal leiten zu können.
Chorgesang a cappella: "A cappella" bedeutet, dass ein Lied oder Musikstück ohne Begleitung von Instrumenten gesungen wird. Es wird ausschließlich die menschliche Stimme verwendet. Das Spektrum reicht dabei von klassischem Chorgesang über moderne Pop-Arrangements. Wir hören
das Chorensemble „ad libitum“ mit zwei Vertonungen dieser Art.
Werke mit Solisten, Chor und Orchester: Viele Werke der Klassik, der Romantik bis zur Moderne sind in dieser Besetzung vertont worden.
Mit der Kantate Christus, der himmlische Phönix hat Hans-André Stamm ein außergewöhnliches Werk geschaffen, das spirituelle Symbolik, barocke Klangpracht und moderne Tonsprache miteinander verbindet. Die Komposition basiert auf einem anonymen Gedicht aus dem 17. Jahrhundert und wurde durch die Darstellung des Phönix in den Kanzelintarsien der evangelischen Kirche in Leverkusen-Bergisch Neukirchen inspiriert.
Die Kantate ist keine klassische Nacherzählung der Phönix-Mythe. Der Dichter Alexander Nitzberg entwickelte stattdessen ein poetisches Konzept, welches das Mysterium von Tod und Auferstehung anhand von fünf alchemistisch-symbolischen „Mysterientieren“ illustriert.
Christus, der himmlische Phönix ist mehr als eine Kantate – es ist eine musikalische Meditation über die Wandlung der Seele, über Licht und Dunkelheit, Opfer und Erlösung.
Herzliche Einladung
