Zur Geschichte der Gemeinde St. Josef und Martin

Gründung der Kirchengemeinde St. Josef und Martin am 01.01.2011

Neues braucht einen neuen Namen

Zum 1. Januar 2011 ist in Langenfeld eine neue katholische Kirchengemeinde eingerichtet worden, die das gesamte Stadtgebiet umfasst und der alle rund 24.000 Katholikinnen und Katholiken angehören. Sie hat den Namen St. Josef und Martin.

Dieser Name verbindet die ca. tausendjährige Geschichte - geprägt durch das nach der Schlacht von Worringen gebildete Kirchspiel Richrath-Reusrath, das mit den Heiligen Martin und Barbara verbunden ist - mit der Neuzeit, in der die neue Pfarrkirche St. Josef im Zentrum der sich entwickelnden Stadt Langenfeld entstand.

Mit Bildung der Pfarrgemeinde St. Josef und Martin findet der strukturelle Aspekt im Programm des Erzbistums Köln "Wandel gestalten - Glauben entfalten" seinen Abschluss in unserer Stadt. In dieser Pfarrgemeinde sind alle acht bisherigen Pfarrgemeinden zusammengefasst und die entsprechenden Kirchengemeinden wurden aufgelöst.

Die in den verschiedenen Stadtteilen erbauten acht Kirchen behalten den Namen, auf den sie geweiht sind:

Christus König, St. Barbara, St. Gerhard, St. Josef, St. Mariä-Himmelfahrt, St. Maria Rosenkranzkönigin, St. Martin und St. Paulus.


Interpretation des Logos von St. Josef und Martin:

Die blauen Enden der acht Kreuzbalken symbolisieren die Gemeinschaften mit ihren Menschen rund um die Kirchen in den Ortsteilen Langenfelds. Die von diesen Enden ausgehenden Kanten stellen dar, wie die Menschen unserer großen Gemeinde aufeinander zugehen. Die einen schnell, manche langsamer. Einige sind schon nahe beieinander, andere haben noch eine größere Wegstrecke vor sich. Die unterbrochenen Kanten sagen auch, wir sind offen für die Menschen, die uns begegnen.
Alle versammeln sich um Christus, der Mitte unserer Pfarrgemeinde St. Josef und Martin. Die Farbe Gold des Mittelpunktes steht für das Unbegreifliche und zugleich für die Herrlichkeit Gottes.

... und ein Logo

Logo St. Josef und Martin

2000

Initiative „Kooperation im Seelsorgebereich“ des Erzbischofs von Köln mit dem Ziel des Zusammenwachsens der Gemeinden in einem Seelsorgebereich zum Wohl einer wirkungsvollen gemeinsamen Pastoral.

Angebotene Modelle: Pfarrei (Fusion), Pfarreien-Gemeinschaft und Pfarreien-Verbund.
In Langenfeld bestehen acht Pfarreien, jeweils mit einem Pfarrgemeinderat (PGR; Bereich Pastoral) und einem Kirchenvorstand (KV; Bereich Finanzen und Verwaltung). Für jede Pfarrei ist ein Pfarrer ernannt; teilweise einer gleichzeitig für mehrere Pfarreien.

Die Seelsorgebereiche - Langenfeld-Nord (St. Martin, St. Paulus, St, Mariä Himmelfahrt und St. Maria Rosenkranzkönigin) und Langenfeld-Süd (St. Josef, St. Barbara, Christus-König und St. Gerhard) - sind formal definiert.

2002

Beide Seelsorgebereiche entscheiden sich für das Modell Pfarreien-Verbund.

Parallel zu der Pfarrei-Ebene werden jeweils zwei Gremien auf Seelsorgebereichsebene gebildet:

  • die Pfarrverbandskonferenz (PVK) mit je zwei Delegierten aus den PGRs und
  • der Kirchengemeindeverband (KGV) mit je zwei Delegierten aus den KVs.

In jedem Seelsorgebereich wird einer der beiden Pfarrer zum leitenden Pfarrer bestellt; das Pastoralteam, Pfarrer und pastorale Dienste, arbeitet auf Seelsorgebereichsebene. 
Durch den Erzbischof werden die beiden Pfarrverbände eingerichtet mit den leitenden Pfarrern Gerhard Trimborn und Dr. Jürgen Rentrop.

2007

Langenfeld 2007

Start des Programms „Wandel gestalten – Glauben entfalten“ durch den Erzbischof von Köln. Vor dem Hintergrund sinkender Priesterzahlen wird die Zahl der Seelsorgebereiche auf ca. 180 reduziert.

Pfarrer, Pastoralteam und PGR wird es ab 2009 nur noch auf Seelsorgebereichsebene geben. Im Bereich Finanzen und Verwaltung können die Seelsorgebereiche zwischen dem Modell Fusion oder Kirchengemeindeverband und KVs mit reduzierter Verantwortung wählen.

2008

Die beiden Seelsorgebereiche werden durch Beschluss des Erzbischofs zusammengelegt zum neuen Seelsorgebereich Langenfeld, zu dem jetzt alle acht Pfarreien gehören. Als leitender Pfarrer für den Übergangsprozess wird Dr. Jürgen Rentrop ernannt.


Die Voten aller Gremien (PVK, KGV, PGRs, KVs und Pastoralteam) ergeben eine Mehrheit für eine Fusion zum 01.01.2011, die vom Erzbischof dann so entschieden wird.

2009

Zum 01.01.2009 wird Dr. Jürgen Rentrop als kanonischer Pfarrer des Seelsorgebereichs Langenfeld ernannt, der dem zusammengelegten Pastoralteam vorsteht. Die Pfarrer Gerhard Trimborn, Lambert Schäfer und Josef Limbach werden Pfarrvikare im Seelsorgebereich.
Die beiden ehemaligen PVKs arbeiten zusammen. Die beiden KGVs werden in einen KGV des Seelsorgebereichs Langenfeld überführt. Im November wird erstmals von allen Katholiken in Langenfeld ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat gewählt. In Anbetracht des Fusionstermins 01.01.2011 wird die KV-Wahl auf das Frühjahr 2011 verschoben.

2010

Zur Unterstützung und Förderung des kirchlichen Lebens in den Stadtteilen Langenfelds richtet der PGR acht Ortsausschüsse ein. 
Als Name der neu zu bildenden Pfarrei wird vom Erzbischof St. Josef und Martin festgelegt. 
Zum 31.12.2010 werden die acht Kirchengemeinden in Langenfeld und der KGV aufgelöst und in die neue Kirchengemeinde überführt.

2011

Die  Kirchengemeinde St. Josef und Martin wird gebildet, die das ganze Stadtgebiet Langenfelds abdeckt.
Mittelpunktskirche mit Sitz des Pfarrers und des Pastoralbüros ist St. Josef. Der im November 2009 gewählte PGR setzt seine Arbeit fort, im März wird der neue Kirchenvorstand gewählt.

Seelsorgebereiche im Dekanat Langenfeld / Monheim 2011

Karte 2010

Das Dekanat Langenfeld / Monheim wurde 2012 in den Kreiskatholikenrat Mettmann überführt.

Gemeinsames Pastoralteam im zukünftigen Sendungsraum Langenfeld-Monheim

Zum 1. September 2020 werden alle Seelsorger der Pfarrgemeinden St. Josef und Martin in Langenfeld und St. Gereon und Dionysius in Monheim durch den Erzbischof von Köln auch für die jeweils andere Pfarrei ernannt.
Somit werden dann alle Seelsorger – unter der Leitung von Pfarrer Michael Hoßdorf – für beide Pfarrgemeinden tätig sein.

Weiterhin hat der Erzbischof von Köln zum 1. Sept. 2020 zwei Kapläne für den künftigen Sendungsraum ernannt: Kaplan Dr. Alexander Krylov, der bisher in Bad Godesberg eingesetzt war, und Kaplan Henrik Land, der bisher in Hennef seinen Dienst ausgeübt hat.

Darüber hinaus hat der Erzbischof von Köln zum 1. Sept. 2020 Frau Teresa Hörner als Pastoralassistentin in den künftigen Sendungsraum ernannt.

 

Pastoralteam K