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Sozialdienst katholischer Frauen (Bericht):50 Jahre SKF in Langenfeld

Datum:
4. Juni 2026
Von:
Hermann-Josef Klaas

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) e.V. ist in Langenfeld eine feste Institution. Der Verein gründet seine Arbeit auf einem christlichen Menschenbild, das Offenheit und Respekt lebt und für Hilfen und Unterstützung steht, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. So richten sich die Angebote des SkF individuell nach dem Bedarf der Hilfesuchenden.

20111213_Spenden von Bürgermeister für Tütenkunden - Dez. 2011

SkF Langenfeld seit seiner Gründung - Beispiele! 

Am 18. Juni 1976 wurde der Verein von Giesela Nitsche und Gertrud Erven gegründet. Ein kleines Büro im Caritashaus auf der Eichenfeldstraße wurde bezogen.

Schon nach einigen Jahren konnte die erste Kleiderkammer, durch ehrenamtliche Frauen, im Jugendheim St. Josef aufgebaut werden. 1988 erfolgte dann der Umzug des Vereins in die Immigrather Straße.

Zeitgleich folgte die Übernahme der Wohnungslosenhilfe für den Südkreis Mettmann mit dem Cafè Immi als Tagesaufenthalt für Wohnunglose sowie für von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen mit Mittagstisch. Das Cafè Immi versorgt bis heute täglich gut 30 Personen mit warmen Mahlzeiten und gibt Gelegenheit zu vielen Gesprächen.

 

Die Kleiderkammer etablierte sich über die Jahre, Umzug 2004 in die Solinger Straße 63 in Langenfeld, zu einem Sozialkaufhaus ProDonna®, wo neben Kleidung, Schuhen, Schmuck auch Haushaltswaren angeboten werden. ProDonna® ist weit mehr als ein Sozialkaufhaus, es bietet Beschäftigung und Re-Integration in den Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose Menschen!

Weitere Dienstleistungen und Arbeitsbereiche entstanden im Laufe der Jahre und konnten als weitere Bausteine im Aufgabenfeld des SkF Langenfeld etabliert werden.

"Dies alles müssen wir aus verschiedensten Finanzierungsquellen umsetzen und sichern. Das Cafe Immi z. B. wird vorwiegend durch Spenden finanziert und aufrechterhalten", so Stephanie Krone, seit 2017 Geschäftsführerin, seit 2026 Vorständin. "Hier sind wir u. a. dem Caritasausschuss der Kath. Kirche St. Josef u. Martin und auch Orthomol äußerst dankbar für seine jährliche Spende zur Unterstützung des Cafe Immi.

 

Jubiläum Rommel (2009)

Ohne Hauptamtliche geht es nicht, aber das Ehrenamt ist das Herzstück!

Heute, 50 Jahre nach der Gründungsversammlung, sind 80 hauptamtliche Personen angestellt und weitere 150 Ehrenamtliche tätig, um das umfassende Angebot des SkF Tag für Tag aufrecht zu erhalten.

Nicht alle Angebote werden von der Öffentlichkeit Langenfeld´s so stark wahrgenommen wie das Sozialkaufhaus Pro Donna® an der Solinger Straße, gegenüber das Cafe Immi oder die Tafel Langenfeld Die Tüte®.

Ausführliche Darstellungen der Projekte und Aufgaben des SkF können unter  www.skf-langenfeld.de  nachgelesen werden.

 

SkF-Vorstand "Arbeit bleibt herausfordernd!"

"Wenn wir an den SkF denken, denken wir an die Menschen und die vielen Geschichten dahinter. Seit 50 Jahren sind wir nun schon Seite an Seite mit den Langenfeldern unterwegs. Aber wir machen uns auch nichts vor: In Zeiten, in denen öffentliche Gelder immer knapper werden und an vielen Stellen gestrichen wird, wird unsere Arbeit herausfordernder. Umso mehr ist es unser Ziel, die Herzlichkeit und Menschlichkeit nicht zu verlieren. Wir wollen auch in Zukunft genau dort sein, wo Hilfe gebraucht wird, und ein Ort bleiben, an dem sich jeder gesehen und wertgeschätzt fühlt", so der SkF-Vorstand.

 

Betriebsfest 35 Jahre SKF (2006)

Der Festtag des SkF!

Am Freitag, 19. Juni 2026, soll dieses Jubiläum - 50 Jahre SkF in Langenfeld - gefeiert werden.

Um 11.00 Uhr beginnt der Gottesdienst in der Kirche St. Paulus in Langenfeld-Berghausen, dem sich ein Festakt mit Gästen aus Politik, Kirche und Verwaltung im Pfarrheim anschließt.

Als Festredner werden unter anderem erwartet: Bürgermeister Gerold Wenzens und der 1. Beigeordnete Christian Benzrath, SkF Vorständin Stephanie Krone und der SkF Rat SkF Bundesvorständin Yvonne Fritz, Bundestagsabgeordneter Dr. Klaus Wiener, Aufsichtsrat des Diözesan-Caritasverband Dr. Herbert Woopen sowie Michael Flanhardt, Kirchenvorstand der kath. Kirchengemeinde St. Josef und Martin.

Im Anschluss daran sind alle hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden zur Feier eingeladen.