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31. Mundartmesse (Bericht):Kaplan spielt bei Mundartmesse Trompete

Datum:
1. Feb. 2026
Von:
Hermann-Josef Klaas

Eingeladen war zur 31. Langenfelder Mundartmesse am Sonntag, den 1. Februar, in die St. Barbara-Kirche in Reusrath.

Kaplan Markus Höfer, seit September 2025 in St. Augustin tätig, war wieder bereit, diese Messe in Langenfeld - seinem Heimatort - mit vielen Karnevalisten/-innen zu feiern.

"Wo jelaacht weet, is d´r Hemmel opp d´r Ääd", so das Leitwort im Langefääler Jotteslob.

An der Spitze der Gläubigen waren natürlich das Langenfelder Prinzenpaar, das Kinderprinzenpaar sowie das Festkomitee Langenfelder Karneval. Die Tradition der Langenfelder Mundartmesse geht auf das Jahr 1995 zurück, als Kaplan Hittmeyer in St. Josef zum ersten Mal eine hl. Messe in Langenfelder Mundart feierte.

Kaplan Höfer sagte am Rande in Reusrath: "Leider kann ich nicht richtig Langenfelder Platt sprechen. Mein Vater ist aus der Steiermark. Meine Mutter sagte, wenn ich Kölsch spreche, versteht dich in Österreich keiner und wenn du Steirisch sprichst versteht dich in Langenfeld keiner. Somit wurde ich reinhochdeutsch erzogen." Ferner sagte Höfer: "Es ist immer schön, in der Heimat die hl. Messe zu feiern und mit der Mundartmesse erreicht man auch Menschen, die ohne dieses Angebot vielleicht nicht in die Kirche gehen würden. Für mich ist diese Art der Messe immer eine kleine Herausforderung."

Die Gottesdienstbesucher/-innen sangen kräftig mit bei Liedern wie "Komm, loss mer fiere", "Hillich" v. Schubert oder auch dem "Jruußer Jott m´r looben dech", bei dem Kaplan Höfer selbst Trompete spielte. In seiner Predigt leitete Kaplan Höfer vom Tagesevangelium der Seligpreisungen die 11 kölschen Gebote ab. Musikalisch wurde die hl. Messe durch die Kirchenchöre aus St. Martin und St. Mariä-Himmelfahrt, unter der Leitung von Dr. Albert Evertz und Peter Gierling an der Orgel, gestaltet und unterstützt.

Bilder von der Mundartmesse

5 Bilder