Was ist Firmung?

Die Firmung ist ein Sakrament und gehört zu den Einführungssakramenten der katholischen Kirche. Nach der Taufe, die als Sakrament am Anfang eines Lebens- und Glaubenswegs steht und der Eucharistie, schließt sich ein weiteres Zeichen Gottes an - die Firmung. Bei diesem Sakrament entscheidet der Firmand selbst und meldet sich zur Firmvorbereitung an. Am Tag der Firmung bekundet der Firmand seinen Glauben vor sich und den Gläubigen.

 

Was passiert bei der Firmung?

Die Firmvorbereitung findet ihren Höhepunkt in zwei Firmgottesdiensten. Da es seit 2014 eine konstante Firmandenanzahl gibt, wechseln die Kirchorte jährlich zwischen St. Martin mit St. Mariä Himmelfahrt und im darauffolgenden Jahr St. Josef mit St. Barbara. Die Wahl der Kirchen hat eindeutig räumliche Gründe, d.h. es wird in der Regel eine große und eine mittelgroße Kirche ausgewählt. In der Firmmesse bekennt der Firmand seinen Glauben stehend. Anders als bei seiner Taufe, bei dem die Eltern für das Kind gesprochen und bekannt haben, wird nun die Eigenverantwortung des Firmanden für den katholischen Glauben sichtbar und hörbar (siehe im Gotteslob Taufbekenntnis: Nr. 578,5. Der Firmbewerber spricht 1x „Ich widersage“ und  4x „Ich glaube“.

Nach der Tauferneuerung wird die Firmung gespendet. Der Firmand geht nach vorne zum Bischof und schaut ihm in die Augen. Der Firmpate, der neben dem Firmand in der Kirchenbank gesessen hat, geht mit nach vorne und legt fest seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmanden, als Zeichen der Bestärkung und des Rückhalts. Der Firmand nennt dem Bischof seinen Vornamen. Der Bischof legt ihm die Hand auf, zeichnet mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn und spricht: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Der Firmand antwortet mit „Amen.“ Der Bischof wünscht: „Friede sei mit dir“, und der Firmand antwortet mit: „Und mit deinem Geiste.“ Im Gotteslob steht unter Nr. 579, 4 die Bedeutung der Salbung mit Chrisam.

 

Nach dem Gottesdienst gibt es immer ein gemeinsames Foto mit allen Firmanden und dem Weihbischof. Anschließend möchte der Weihbischof noch mit den Familien und Jugendlichen ins Gespräch kommen.

Während des Gottesdienstes werden Fotos gemacht, die dann an alle Beteiligten verschickt werden und auf der Homepage www.kklangenfeld.de eingesehen werden können.

 

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