Der Altarraum der Kirche St. Barbara

Der Sakramentsaltar  |  Die Fenster |  Sonstiges

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Der Sakramentsaltar (1893)

Hochaltar Gesamtansicht

Das echte Pfarrzentrum einer jeden Kirche ist der Tabernakel. Jesus Christus ist mit seinem wahren Leib im Tabernakel mitten unter uns gegenwärtig. In St. Barbara befindet sich der Tabernakel im Sakramentsaltar ("Hochaltar"). Er ist das dominierende Stück der Chorausstattung und wurde 1893 in der Kölner Bildhauerwerkstätte des Ferdinand Hachenberg für die katholische Kirche in Derschlag bei Gummersbach angefertigt, er wurde am 08.10.1977 feierlich geweiht.

In der Mitte der Mensa befindet sich ein Vierpass mit der Darstellung des apokalyptischen Lamms auf dem Buch mit sieben Siegeln (Vgl. Offb 5).

Der Retabelaufsatz besteht aus einer architektonischen Komposition. Die mittlere Nische, das Expositorium für die feierliche Verehrung der Monstranz, ist durch die hohen schlanken Aufsätze besonders hervorgehoben und wird rechts und links von zwei Engelsfiguren gerahmt. Die Spitze bildet die dreiteilige Kreuzigungsgruppe.

Die beiden seitlichen Nischen zeigen Reliefdarstellungen des Abendmahls (Mt 26,17–29, Mk 14,12–26, Lk 22,14–20, Joh 13,2–4, 1 Kor 11,23–26) und des Opfers des Melchisedek (Gen 14,17-19). Alle bildlichen Darstellungen beziehen sich direkt auf das Meßopfer - die beiden Reliefszenen haben das gleiche Thema wie die inzwischen verschwundenen Fresken an den Chorseitenwänden.

Im Zuge des II. Vatikanischen Konzils wird der Hochaltar heute nicht mehr für das Messopfer verwendet - hierfür dient ein neuer Zelebrationsaltar, der die Gestaltung des Hochaltares wiederholt.

 Galerie
Mensa Gesamtansicht

Retabelaufsatz Gesamtansicht

Hochkreuz

Mensa Detail (Lamm) Retabelaufsatz Detail (Abendmahl)    Retabelaufsatz Detail (Opfer des Melchisedek)

 

 

Die Fenster

Die drei Chorfenster zeigen den Hl. Hubertus (links), den Hl. Sebastianus (rechts) sowie im Chorhauptfenster (Mitte) eine Darstellung der Kreuzigung und der Erhöhung der Schlange durch Mose (vgl. Num 21,9 und Joh 3,14).

Chorfenster
Chorfenster
linkes Chorfenster (Hubertus) linkes Chorfenster (Engel)  
linkes Chorfenster: Hl. Hubertus linkes Chorfenster: Engel  
mittleres Chorfenster mittleres Chorfenster (Kreuz und Pelikan) mittleres Chorfenster (Moses)
Chorhauptfenster Chorhauptfenster: Kreuz und Pelikan Chorhauptfenster: Erhöhung der Schlange
rechtes Chorfenster (Sebastianus) rechtes Chorfenster (Engel)  
rechtes Chorfenster: Hl. Sebastianus rechtes Chorfenster: Engel  

 

Sonstiges

Ambo Szenen aus dem leben der Hl. Barbara Kreuzigung Petri

Der heutige Ambo wurde 1994 wieder aufgestellt und ist eine originalgetreue Rekonstruktion der aus der zweiten Reusrather Kirche stammenden Kanzel unter Verwendung der zehn erhaltenen Relieftafeln (um 1600).

über dem linken Chorgestühl:

"Martyrium und Opferannahme der Hl. Barbara (um 1720). Hochaltarbild aus der alten Reusrather Kirche."

über dem rechten Chorgestühl

"'Kreuzigung Petri' (nach Rubens 1638). Reliev-Nachbildung [sic!] von Josef Trimborn"

 

1985 wurde das aus einer Orgelbrüstung aus Kürten-Bechen geschaffene zweiteilige Chorgestühl aufgestellt, auf dem folgende Figuren ihren Platz finden:

Hl. Petrus

Hl. Thomas von Aquin

Hl. Katharina

Hl. Agnes

Hl. Petrus

mit dem Schlüssel

Hl. Thomas von Aquin

mit dem Buch

Hl. Katharina

mit dem Rad

Hl. Agnes

mit dem Lamm

 

Tag des Ewigen Gebets 15./16. August 2015

Komplet, Eucharistische Anbetung und Konzert

Eucharistische Anbetung