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17.11.2018 - Evangelische Erlöserkirche Hardt 23
Wir - und der Apostel Paulus
18.11.2018 - Pfarrheim an St. Paulus und Kirche St. Paulus
Requiem - von Giuseppe Verdi
18.11.2018 - Evangelische Erlöserkirche Hardt 23
Elisabethfeier der kfd St. Josef
19.11.2018 - Wohnhaus St. Franziskus, Eichenfeldstraße 21
Lesung in der KÖB St. Maria Rosenkranzkönigin
20.11.2018 - KÖB St. Maria Rosenkranzkönigin, Kirchstraße 39, Wiescheid
Vortragsreihe Marokko: große Rundreise zu allen Königsstätten ...
20.11.2018 - Adolph-Kolping-Raum, Josefstraße 2
Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Oberhausen
21.11.2018 - Treffpunkt: 13.45 Uhr: St. Gerhard; 14.00 Uhr: St. Paulus
Ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und Bettag
21.11.2018 - Freie evangelische Gemeinde, Poststraße 33, Langenfeld

Schreiben von Papst Franziskus an das Volk Gottes

2. September 2018;

Liebe Langenfelder, liebe Gemeindemitglieder,

ich kann mich nicht daran erinnern, mich jemals so geschämt zu haben, Priester zu sein. Die Veröffentlichungen des Missbrauchs-Skandals in den USA erfüllen mich mit Trauer und Wut. Für mich ist es ein doppelter Skandal. Priester missbrauchen Jungen und Mädchen; für diese Straftat gehören sie ins Gefängnis. Und in dieser konkreten Situation hat die katholische Kirche im Umgang mit den Tätern und Taten versagt. Sie hat lieber die Verbrecher geschützt als sie an die Justiz zu melden und es unterlassen, den Missbrauch öffentlich zu machen. Die Botschaft des Lebens wird pervertiert und führt zu einer Kultur des Todes.

Im gemeinsamen Austausch mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern im Pastoralteam waren die Trauer und die Betroffenheit über die Taten des Missbrauchs und das Unverständnis über den Umgang der katholischen Kirche mit dieser Situation deutlich spürbar. Deshalb haben wir uns entschlossen, diese Zeilen zu veröffentlichen, damit Sie wissen, wie jeder einzelne im Pastoralteam denkt und fühlt.

Ebenso laden wir Sie ein, das Schreiben von Papst Franziskus an das Volk Gottes zu lesen.

Es liegt zur Mitnahme in unseren Kirchen aus und ist auf der Homepage www.kklangenfeld.de hier abrufbar. „Mit Scham und Reue geben wir als Gemeinschaft der Kirche zu, dass wir nicht dort gestanden haben, wo wir eigentlich hätten stehen sollen und dass wir nicht rechtzeitig gehandelt haben, als wir den Umfang und die Schwere des Schadens erkannten. ... Dazu gehört auch die Verbreitung der „ Null-Toleranz-Haltung“ und der Maßnahmen, Rechenschaft zu fordern von allen, die diese Verbrechen begehen oder decken...“ heißt es in dem Brief.

Bei aller Diskussion, die das geschriebene Wort des Papstes auslöst, ist seine Haltung klar und eindeutig. Aber auch hier gilt: Es müssen Taten folgen. Die Bitte um Vergebung ist wichtig, reicht aber alleine nicht aus. Mit Papst Franziskus hoffe ich sehr, dass es uns mit den Menschen in der Kirche gelingt, „eine Kultur ins Leben zu rufen, die in der Lage ist, dass sich solche Situationen nicht nur nicht wiederholen, sondern auch keinen Raum finden, wo sie versteckt überleben ...“

 

Ihr
Stephan Weißkopf, Pfr.
im Namen des gesamten Pastoralteams von St. Josef und Martin

  

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