Hl. Drei Könige: Krippenweg 2018/2019 in St. Paulus mit Bildern und Text

Die Krippe in St. Paulus greift in sechs verschiedenen Bildern Themen auf, mit denen wir uns uns vom 1. Advent bis zum Fest der Erscheinung des Herrn auf den Weg machen. Diese Bilder möchten uns einladen, mit Stichworten die Texte des jeweiligen Sonntags besser zu verstehen. Das Wort Gottes ist unsere Orientierung auf dem Weg: es führt uns sicher zu Gott.

In  verschiedenen Bildern wollen wir vom 1. Advent bis zum Fest der Erscheinung des Herrn (Hl. Drei Könige) uns in St. Paulus auf einen Krippen-Weg machen. Diese Bilder möchten uns einladen, mit Stichworten die Texte des jeweiligen Sonntags besser zu verstehen.

Das Wort Gottes ist unsere Orientierung auf dem Weg: es führt uns sicher zu Gott. Wer es hört und danach lebt, geht auf Gott zu und wird ihm begegnen. Diese Verheißung begleitet uns in die Tage des Advents.

       1. Advent:         "Die Menschen werden vor Angst vergehen." 

       2. Advent:         "Die Stimme des Rufers in der Wüste"

       3. Advent:         "Was sollen wir tun?"

       4. Advent:         "Selig sind die, die glauben!"

       Weihnachten:    "Das Licht der Welt"

       Hl. Drei Könige: "Dem Stern folgen!"

      

An den vier Adventssonntagen und am Heiligen Abend gibt es eine kurze Hinführung zum Stichwort und der Darstellung. Diese Hinführung wird vor den Hl. Messen vorgelesen und liegt auch in schriftlicher Form an der Krippe zum Nachlesen.
Die Gestaltung der Krippenbilder liegt in den Händen von Familie Trierscheidt. 

(Texte: Ursula Reif, Fotos: Wilfried Kehr)

 

 


 

 

Hl. Drei Könige: "Dem Stern folgen!"

In unserem Krippenbild zum Fest der Heiligen drei Könige sehen wir Maria und  Josef, der das Jesuskind auf seinen Armen trägt, und die drei Weisen aus dem Morgenland, die einem Stern folgten, der sie zu dem Kind führte.   Sie brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. Im Hintergrund links steht König Herodes mit dem Schwert in der Hand, der nur darauf wartet, dass die drei Weisen ihm berichten, wo er das Kind finden kann.

„Folgen auch wir dem Stern, der Hoffnung, Licht und Orientierung schenkt. Unterwegs bleiben, auch in Angst und Zweifel! Unbeirrt weitergehen, der Sehnsucht folgen. Denn es gibt mehr als das, was wir kaufen und verbrauchen können. Der folgt dem Stern, der stehen bleibt über dem Einfachen und Kleinen. Wer Bestehendes in Frage stellt, wer sichere Strukturen verlässt, wer sich nicht in Lärm und Betriebsamkeit, in Reichtum und Macht verliert: Dem werden Sternstunden möglich, wie sie die Weisen aus dem Morgenland erlebten. Dann kehren wir anders in unsere Pflichten und Sorgen zurück.“

(von Willi Hoffsümmer)

 

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Weihnachten: "Das Licht der Welt"

Wir sehen heute das Kind in der Krippe mit Jesus und Maria. Den Hirten auf dem Feld verkündet ein Engel die frohe Botschaft: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude! Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.

„In uns das Licht, verschüttet oft, erloschen im Wind unserer Zweifel, verschluckt vom Dunkel unserer Angst. Enthoffnete wir auf den Feldern der Nacht sollen wieder finden das Staunen, sollen wieder finden das Licht, wie uns der Engel gesagt hat.“ (A.S. Naegeli)

Christus ist in unsere Welt gekommen! Er gibt unserem Leben Licht, wenn wir unser Leben an ihm orientieren. Sein Licht wird unsere Dunkelheit erhellen.

 

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4. Advent: "Selig sind die, die glauben!"

In unserem Krippenbild am 4. Advent sehen wir im Mittelpunkt Maria und Elisabeth. Wir sehen das Haus, in dem Elisabeth wohnt. Sie ist mitten in der Arbeit, als Maria, ihre Cousine, nach einer mehrtägigen Wanderung bei ihr eintrifft.  Man sieht die Wäsche auf der Leine, die Tiere laufen im Hof und das Gemüse muss geputzt werden für die Mahlzeit.

Maria, eine sehr junge, gläubige Frau, die Ja sagte zu Gottes Wille und Elisabeth, die trotz ihres hohen Alters noch schwanger geworden ist. Beide Frauen haben etwas Wunderbares erlebt und tauschen nun ihre Gedanken aus.

Wir beten im Vaterunser „Dein Wille geschehe.“ Wollen wir das immer, das SEIN Wille geschieht? Ist es nicht schwer, seinen eigenen Willen nicht zu bekommen? Selig sind die, die geglaubt haben!

Nehmen wir die kommenden Feiertage und die folgenden Wochen zum Anlass, darüber nachzudenken.

 

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3. Advent: "Was sollen wir tun?"

In unserem Krippenbild am 3. Advent sehen wir in der Mitte Johannes als Prediger. Links von ihm steht ein Soldat und rechts ein Zöllner. Die Frau rechts im Vordergrund steht symbolisch für alle Menschen, die von den Soldaten und Zöllnern misshandelt, gedemütigt und ausgebeutet wurden.

Johannes ermahnte die Menschen auf ihr Leben zu schauen, wo sie gegen Gebote verstoßen haben. Auch der Zöllner und der Soldat kamen und fragten ihn: „Was sollen wir also tun?“

Mutter Teresa hat einmal gesagt: „Zu lieben, wie er liebt; zu helfen, wie er hilft; zu geben, wie er gibt; zu dienen, wie er dient; zu retten, wie er rettet. Vierundzwanzig Stunden mit ihm zu sein und ihn in seiner elendesten Verkleidung zu berühren.“

Dies alles wird mit der Taufe in uns gelegt und soll sich in unserem Leben widerspiegeln.

 

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2. Advent: "Die Stimme des Rufers in der Wüste"

In unserem Krippenbild am 2. Advent sehen wir Johannes, der in der Gegend des Jordan predigte. Menschen stehen um ihn herum und hören auf seine Worte. In der Schrift heißt es: „Er war der Rufer in der Wüste.“

Die Menschen zu jener Zeit müssen sich wie in der Wüste lebend gefühlt haben; denn drei mächtige, grausame Herrscher hatten das Sagen und fügten den Menschen viel Leid zu. Da trat Johannes als Prediger auf und schenkte ihnen mit dem Wort Gottes Hoffnung. Die Menschen sehnten sich nach Frieden und Freiheit und viele folgten ihm nach.

Und wie sieht es heute auf unserer Erde aus? Auch heute gibt es in vielen Ländern mächtige Politiker, die Entscheidungen treffen, die wir nicht nachvollziehen können. Sehnen wir uns heute nicht auch nach Frieden, Freiheit und einem menschlicheren Miteinander? Hören wir auf Gottes Wort? Lassen wir uns darauf ein?!

 

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1. Advent: "Die Menschen werden vor Angst vergehen."

Unser erstes Krippenbild zeigt einen Vulkankrater. Wer schon einmal am Rande eines Kraters gestanden hat, weiß wie stark die Macht der Natur sein kann. Tief in der Erde brodelt es und dann, irgendwann schießt aus der Erde Feuer, Gesteinsbrocken fliegen hoch, Lava tritt aus und fließt den Berg hinunter und gefährdet Städte und Dörfer. Gut erinnern wir uns an den Asche speienden Vulkan auf Island, der den Flugverkehr lahm legte.

Im Evangelium am 1. Advent ist auch die Rede von Naturgewalten.
In unserer Zeit, jetzt, hier und heute, gibt es genügend Ereignisse, die auch uns Angst machen und die viele Menschen verzweifeln lassen. Katastrophen, Elend und Armut gibt es jetzt leider viel zu viel auf der Welt.

In der Krippe machen Schilder auf diese Tatsachen aufmerksam.

Aber wir sollen nicht verzagen. Wir dürfen Hoffnung auf Erlösung haben.
Der Evangelist ruft uns zu: „Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.“

 

 

 

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