Hl. Dreikönige: Krippenweg 2019 in St. Paulus mit Bildern und Text

Die Krippe in St. Paulus greift in sechs verschiedenen Bildern Themen auf, mit denen wir uns uns vom 1. Advent bis zum Fest der Erscheinung des Herrn auf den Weg machen. Diese Bilder möchten uns einladen, mit Stichworten die Texte des jeweiligen Sonntags besser zu verstehen. Das Wort Gottes ist unsere Orientierung auf dem Weg: es führt uns sicher zu Gott.

In  verschiedenen Bildern wollen wir vom 1. Advent bis zum Fest der Erscheinung des Herrn (Hl. Drei Könige) uns in St. Paulus auf einen Krippen-Weg machen. Diese Bilder möchten uns einladen, mit Stichworten die Texte des jeweiligen Sonntags besser zu verstehen.

Das Wort Gottes ist unsere Orientierung auf dem Weg: es führt uns sicher zu Gott. Wer es hört und danach lebt, geht auf Gott zu und wird ihm begegnen. Diese Verheißung begleitet uns in die Tage des Advents.

 

An den vier Adventssonntagen und am Heiligen Abend gibt es eine kurze Hinführung zum Stichwort und der Darstellung. Diese Hinführung wird vor den Hl. Messen vorgelesen und liegt auch in schriftlicher Form an der Krippe zum Nachlesen.
Die Gestaltung der Krippenbilder liegt in den Händen von Familie Trierscheidt und Ursula Reif. 

(Texte: Ursula Reif und Manuela Vollmer, Fotos: Wilfried Kehr)

 

 


 

 

Hl. Dreikönige: "Danken"

Dankbar waren Sie, die drei Weisen aus dem Osten, die königliche Geschenke zum Kind in der Krippe gebracht haben. Ihre Dankbarkeit mag daher rühren, dass sie nach langer Suche den Messias, den Retter gefunden haben. Sie drücken diese Dankbarkeit mit drei Geschenken aus, mit Gold, Weihrauch und Myrrhe. Es sind symbolische Geschenke, die von Verborgenem, Größerem sprechen. Das Gold ist das Symbol für den Herrscher, der in der Krippe liegt. Der Weihrauch ist das Symbol für die göttliche Natur des Kindes und die Myrrhe, die bei der Salbung der Toten verwendet wurde, ist ein Symbol für seine Menschennatur. In der Krippe liegt als Kind der wahre Gott und der wahre Mensch. Das ist für die drei Weisen Grund genug, um dankbar zu sein. 

 

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Heiliger Abend: "Gottes Sohn wird Mensch"

Wir sehen einen ärmlichen Stall. In einer Krippe liegt der Sohn Gottes, da in keiner Herberge Platz für ihn war. 

Gott setzt einen neuen Anfang. Gottes Sohn wird Mensch. Jesus Christus, Spur Gottes in unserer Welt. 

 

Weihnachten – Gott setzt seinen Fuß auf diese Welt in einer Familie. Familie, Spur Gottes in unserer Welt.

Weihnachten – wo Menschen Leben teilen, wo Menschen einander tragen und ertragen, 

wo Liebe das Leben menschlich macht, da ist Gottes Spur in unserer Welt.

 

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4. Advent: "Vertrauen wir auf Gottes Wort?"

Im Krippenbild zum heutigen 4. Advent sehen wir Josef. Josef wird vom Engel berührt, er lässt sich auf die Worte des Herrn ein.

Wann hat GOTT zuletzt zu MIR gesprochen? Wann habe ICH zuletzt Gottes Stimme gehört? Wünscht sich nicht jede/r von uns das
Vertrauen, auf Gott zu hören?

Wollen auch wir uns der Handreichung Gottes öffnen!

 

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3. Advent: "Glaubst du das?"

Heute feiern wir den 3. Advent.

Im Krippenbild sehen wir Kinder, Frauen und Männer. Ahnungslos und unwissend lauschen sie gespannt den Worten des Evangeliums.

Sie fragen sich: „Wie kann ich das glauben?“ 

Doch sie öffnen sich für die Worte des Herrn. Niemand MUSS glauben, es gibt keine massiven Beweise. 

Aber glücklich ist der Mensch, der sieht und hört und die Zeichen Gottes begreift.

 

St. Paulus Krippe 3. Advent 2019-11St. Paulus Krippe 3. Advent 2019-10 St. Paulus Krippe 3. Advent 2019-12

 

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2. Advent: "Öffnet eure Herzen"

Wir feiern heute den 2. Advent.

Wir sehen einen Pharisäer, der ein schlichtes, weißes Gewand trägt. Sein wertvolles Gewand hat er als Zeichen seiner Umkehr mit der einen Hand abgelegt. Mit seiner anderen Hand reicht er einem Bettler Brot. Er bringt ein wenig Licht in das Leben des armen Bettlers. 

Auch wir wollen uns nicht von den vielen äußeren „Glanzlichtern“ im Advent ablenken lassen. Schauen wir auf unser inneres Licht – achten wir auf die Menschen um uns herum.

Wollen wir unsere Herzen öffnen für die Ankunft des Herrn.

 

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1. Advent: "Seid wachsam"

Heute feiern wir den 1. Advent. Im Krippenbild sehen wir einen Mann auf dem Feld und eine Frau, die an der Mühle sitzt. Eine ruhige Szene. Doch müssen sie nicht besorgt sein? Im heutigen Evangelium nach Matthäus hören wir, dass wir wachsam sein sollen, denn keiner weiß die Stunde,  wann der Herr kommt. Doch vor dieser Stunde, die niemand kennt, brauchen wir uns nicht zu fürchten. Bei Jesaja lesen wir: 

DEIN Heil wird kommen...

Gott wird uns an die Hand nehmen und wir dürfen ihm vertrauen. Dies gilt für unser ganzes Leben. Auch wenn wir den Weg nicht kennen - lassen wir uns von Gott führen, er meint es gut mit uns.

 

 

 

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