Grußbotschaft zum Jahreswechsel

Datum:
29. Dez. 2021
Von:
Thomas Antkowiak, PGR-Vorsitzender

Liebe Mitchristen in unserer Kirchengemeinde St. Josef und Martin in Langenfeld,
liebe Interessierte,

2021-2022-B

wir stehen an der Schwelle eines neuen Jahres. Wir alle waren wohl davon ausgegangen, dass die uns seit dem Frühjahr 2020 in vielen Lebensbereichen berührende Pandemie im Verlauf des Jahres wenigstens so weit zu einem Ende gekommen sein würde, dass wir ohne Beschränkungen zu einem guten Stück „Normalität“ würden zurückkehren können. Die letzten Wochen dieses Jahres zeigen uns, dass trotz vieler Impfungen (bis hin zur dritten) und anderer Maßnahmen das Virus immer wieder überraschend neu und anders auftaucht und unsere Gesellschaft wie die Menschen weltweit vor neue Herausforderungen stellt. Das beschäftigt uns in diesen Tagen. Die Sorge um erkrankte Angehörige, die Kinder und Jugendlichen, die alten Menschen beschäftigen uns. Wir empfinden darüber hinaus Anerkennung für die Frauen und Männer, die sich in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, Testzentren, Impfstationen und an vielen anderen Stellen in den Dienst stellen und für Hilfe und Vorsorge einstehen.
Wir alle wünschen uns auch zu diesem bevorstehenden Jahreswechsel, dass eine Rückkehr auf andere Wege, hin zu mehr Normalität und mit weniger Gefahren im kommenden Jahr möglich wird.

Dieser Wunsch gilt auch für uns in unserer Pfarrgemeinde St. Josef und Martin. Anfang November wurden der Pfarrgemeinderat und die Hälfte des Kirchenvorstands neu gewählt. Im Pastoralteam gab es in den letzten Monaten Veränderungen. Es ist ein gutes Zeichen, dass trotz aller Einschränkungen und Hindernisse für unser Miteinander in der Gemeinde sich so viele Frauen und Männer fanden, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Auch in der Zeit der Pandemie mit „Lockdown“, ausgefallenen Treffen und weniger Gottesdiensten fanden wir Möglichkeiten, wenigstens einigermaßen im Gespräch zu bleiben.

Danke besonders an alle, die ehrenamtlich oder beruflich mit dafür gesorgt haben, dass die Kontakte dazu nicht abrissen – Katechet/inn/en, Jugendgruppen,  Mitarbeiter/innen von Magazin und Homepage, Helfer/innen bei Gottesdiensten, die Mitarbeitenden im Pastoralbüro und im Pastoralteam, die Mitglieder der Gremien, der Chöre und viele andere mehr.
Wir wollen versuchen, so bald wie möglich wieder „Tritt zu fassen“ und unser Vorhaben voranbringen, als Kirche in der Stadt präsent zu sein, die Stadtgesellschaft mitzugestalten, für die Menschen da zu sein, auf sie zuzugehen und sie mit Offenheit zu erreichen, Dabei ist nicht zu leugnen, dass die Probleme und Fragen, denen sich unsere Kirche stellen muss, nach wie vor vorhanden sind.
Der aus dem Missbrauchsskandal und dem Umgang mit seiner Aufklärung und Aufarbeitung entstandene Vertrauensverlust ist nicht nur in unserem Bistum offenkundig. Viele Menschen haben auch hier bei uns der Kirche den Rücken gekehrt. Das fordert uns in unserem Anliegen heraus, den Menschen im ehrlichen Umgang mit ihren Fragen und im Dialog über drängende Fragen zu begegnen. Ganz persönlich setze ich weiterhin in den Synodalen Weg, auf dem wir in den nächsten Monaten zu ersten Entscheidungen kommen wollen.

Antkowiak, Thomas

Zum Beginn des neuen Jahres wünsche ich Ihnen im Namen des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstands alles Gute, Glück, Zufriedenheit und Erfolg in privaten wie beruflichen Dingen. Vor allem begleiten uns alle der Wunsch, gesund zu bleiben und bald ein Ende der Pandemie zu sehen. Mögen sich diese und Ihre ganz eigenen Wünsche und Hoffnungen im Jahr 2022 erfüllen.

Herzliche Grüße

Thomas Antkowiak, PGR-Vorsitzender